Heute ist der 31.05.2026 und die Sonne scheint über das malerische Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald. Ein schöner Tag, um mit dem Auto über die B179 zu fahren – aber Vorsicht! Die Geschwindigkeitsüberwachung ist aktiviert und Blitzer sind im Einsatz. Der feste Blitzerstandort ist bekannt: B179 in Diepensee, wo ein Tempolimit von 50 km/h gilt. Es ist 12:34 Uhr, als die ersten Meldungen über die Radarkontrolle eingehen. Da bleibt einem kaum Zeit zu überlegen, ob man nicht doch einen Gang zurückschalten sollte.
Wussten Sie, dass dieser Landkreis durch seine Blitzer bis September 2024 bereits 2,2 Millionen Euro eingenommen hat? Die Einnahmen fließen direkt in den Straßenbau und die Verkehrssicherheit, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Schulen, Kitas, Krankenhäuser und Seniorenheime. Das sind schließlich Orte, wo man besonders achtsam sein sollte, oder? Im Jahr 2023 summierten sich die Einnahmen auf stolze 2,55 Millionen Euro, und 55.010 Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden von der Bußgeldstelle bearbeitet. Das ist eine Menge Arbeit für die Beamten!
Die Blitzer in Königs Wusterhausen
Die B179 ist nicht der einzige Standort, an dem die Blitzer aufpassen. Auch in der Umgebung stehen feste Blitzer, die für die Autofahrer zur Herausforderung werden. An der B179 in Körbiskrug, zum Beispiel, steht ein Blitzer, der zwar da ist, aber leider ein wenig hinter einem Baum versteckt ist. Die Autofahrer müssen also besonders aufmerksam sein, um nicht in die Radarfalle zu tappen. Und dann gibt es noch die neue Anlage an der K6153 in Zernsdorf, die in beide Richtungen blitzt – direkt in der Nähe einer Kita und Grundschule. Ein Ort, an dem man einfach langsamer fahren sollte.
Die mobilen Blitzer sind ebenfalls aktiv und kontrollieren häufig innerstädtisch. Diese kleinen Geräte sind oft flexibler und können schnell umplatziert werden. Wenn man über die Straßen von Königs Wusterhausen fährt, kann man nie sicher sein, wann und wo man einen davon antrifft. Die stationären Blitzer an der B246 in Bestensee und der B168 in Lieberose sind besonders einträglich und bringen hohe Einnahmen für den Landkreis.
Geschwindigkeitskontrollen – Ein notwendiges Übel?
In Deutschland gibt es Geschwindigkeitskontrollen bereits seit den 1950er Jahren. Das Ziel? Die Verkehrssicherheit erhöhen und Tempoverstöße ahnden. Die Polizei und regionale Ordnungsbehörden sind dafür zuständig, wobei innerorts meist die Ordnungsbehörden und außerorts die Polizei die Kontrollen durchführen. Dabei kommen verschiedene Technologien zum Einsatz, von Radaranlagen über Lasermessgeräte bis hin zu modernen Videonachfahrsystemen. Manchmal fragt man sich, ob das alles wirklich notwendig ist – aber die Zahlen sprechen für sich.
Die Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen sind klar geregelt im Bußgeldkatalog. Autofahrer, die zu schnell unterwegs sind, erhalten nicht nur einen Bußgeldbescheid, sondern müssen gegebenenfalls auch mit Punkten in Flensburg oder sogar einem Fahrverbot rechnen. Gerade Fahranfänger, die die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschreiten, müssen mit einer Verlängerung der Probezeit und der Teilnahme an einem Aufbauseminar rechnen. Das kann ganz schön teuer werden!
Umso wichtiger ist es, die Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen zu kennen: 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h und 3% bei Geschwindigkeiten über 100 km/h werden abgezogen. Das kann manchen Autofahrern den einen oder anderen Ärger ersparen, aber trotzdem sollte man immer ein Auge auf die Geschwindigkeit haben. In der Hektik des Alltags kann man schnell mal die Kontrolle verlieren. Und ob man nun ein Bußgeld vermeidet oder nicht – sicherer fährt man mit Bedacht auf den Straßen immer.