Am Donnerstagabend, genauer gesagt um 21:15 Uhr, wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) eine telefonische Bombendrohung ausgesprochen. Ein unbekannter Täter kündigte an, Sprengstoff im Terminal 2 zur Detonation zu bringen. Ein Schock für alle, die gerade auf dem Weg zu ihrem Flug waren – die Aufregung war spürbar in der Luft.

Schnell wurde der landseitige Bereich von Terminal 2 geräumt. Die Passagiere wurden zügig auf Terminal 1 umgeleitet, und währenddessen liefen die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei und Feuerwehr auf Hochtouren. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften war vor Ort, darunter die Landes- und Bundespolizei sowie zahlreiche Feuerwehrleute aus der Region. Es war ein beeindruckendes, aber auch beunruhigendes Bild, als gegen 22:30 Uhr der Katastrophenschutz der Feuerwehr und unzählige Polizeifahrzeuge am Flughafen eintrafen.

Einsatzkräfte und Entwarnung

Die Feuerwehr war nicht allein: Rettungskräfte aus dem Landkreis Dahme-Spreewald und mehrere Feuerwehren aus Schönefeld, Schulzendorf, Miersdorf, Zeuthen, Mittenwalde, Telz, Ragow, Brusendorf und Zernsdorf waren in Alarmbereitschaft. Auch das Brand- und Katastrophenschutzzentrum Luckau und Schnelleinsatzgruppen aus Bestensee und Schulzendorf wurden alarmiert. Es war ein großer Einsatz, der bis etwa 2 Uhr in der Nacht andauerte, als schließlich Entwarnung gegeben werden konnte.

Sprengstoffexperten durchsuchten den betroffenen Bereich gründlich, doch zum Glück wurde kein Sprengstoff gefunden. Der Flugverkehr am BER war zu keiner Zeit beeinträchtigt und fand planmäßig statt – das ist doch ein kleiner Lichtblick in solch einer angespannten Situation. Immerhin gilt am BER ein Nachtflugverbot zwischen 0 und 5 Uhr, was für zusätzliche Sicherheit sorgte.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen

Das Gefühl der Erleichterung war spürbar, als die Passagiere nach der Freigabe des gesperrten Bereichs wieder in Terminal 2 zugelassen wurden. Doch die Ermittlungen der Kriminalpolizei gegen den unbekannten Anrufer laufen weiter. Die Drohung könnte verschiedene Straftatbestände erfüllen – ein ernstes Thema, das uns alle betrifft. Solche Vorfälle werfen Fragen auf über die Sicherheit an unseren Flughäfen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Wer sich für die Luftfahrt interessieren möchte, findet auf der Webseite des Luftfahrt-Bundesamts (LBA) eine Fülle von Statistiken. Diese beinhalten Informationen über zugelassene Luftfahrzeuge, Ereignismeldungen und vieles mehr. Man kann sie kostenlos einsehen und sich ein Bild von der Luftfahrtlage in Deutschland machen. Es zeigt, wie wichtig die Sicherheit im Luftverkehr ist und wie ernst die Behörden ihre Arbeit nehmen – gerade in Zeiten wie diesen.