Heute ist der 13.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Situation der Geschwindigkeitskontrollen in Berlin. An 13 verschiedenen Standorten wird fleißig geblitzt, und das nicht ohne Grund. Der Straßenverkehr ist ein lebendiges, sich ständig veränderndes Wesen – was heute noch sicher erscheint, kann morgen schon zur Gefahr werden. Das zeigt sich auch an den mobilen Radarkontrollen, die flexibel angepasst werden, um den Gegebenheiten Rechnung zu tragen.
Die Liste der Standorte ist lang und es wird an vielen Ecken in der Hauptstadt kontrolliert. So sind beispielsweise die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Am Niederfeld in Kaulsdorf auf 30 km/h festgelegt, während man auf dem Nahmitzer Damm in Marienfelde mit 50 km/h unterwegs sein darf. Die Zeiten, zu denen die Kontrollen gemeldet wurden, sind ebenfalls interessant: um 16:34 Uhr in Kaulsdorf, um 16:28 Uhr in Marienfelde und so weiter. Es ist also kein Geheimnis, dass die Polizei überall wachsam ist!
Standorte der Geschwindigkeitskontrollen
- Am Niederfeld, Kaulsdorf (30 km/h) – gemeldet um 16:34 Uhr
- Nahmitzer Damm, Marienfelde (50 km/h) – gemeldet um 16:28 Uhr
- Lindenstraße, Kreuzberg (50 km/h) – gemeldet um 16:19 Uhr
- Hans-Grade-Allee, Schönefeld (30 km/h) – gemeldet um 16:10 Uhr
- Yorckstraße, Kreuzberg (30 km/h) – gemeldet um 15:41 Uhr
- Bulgarische Straße, Plänterwald (50 km/h) – gemeldet um 15:35 Uhr
- Puschkinallee, Alt-Treptow (50 km/h) – gemeldet um 15:32 Uhr
- Ernst-Ruska-Ufer, Adlershof (50 km/h) – gemeldet um 15:29 Uhr
- Köpenicker Straße, Kreuzberg (50 km/h) – gemeldet um 15:23 Uhr
- Rummelsburger Landstraße, Karlshorst (50 km/h) – gemeldet um 11:28 Uhr
- Hönower Straße, Mahlsdorf (30 km/h) – gemeldet um 08:57 Uhr
- Wisbyer Straße, Prenzlauer Berg (50 km/h) – gemeldet um 08:54 Uhr
- Kurfürstendamm, Charlottenburg – gemeldet um 16:35 Uhr
Die Gefahrenlage im Straßenverkehr ist ein sehr ernstes Thema, und die Zahlen sprechen für sich. Laut dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur starben im Jahr 2024 in Deutschland 2.770 Menschen bei Verkehrsunfällen. Das ist zwar ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, doch jeder einzelne Unfall ist einer zu viel. Die „Vision Zero“ – das Ziel, keine Toten mehr im Straßenverkehr zu haben – ist ein Leitmotiv, das nicht nur für die Behörden, sondern für uns alle gelten sollte.
Verkehrssicherheit als gesellschaftliches Anliegen
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurde 2021 der „Pakt für Verkehrssicherheit“ ins Leben gerufen. Hierbei arbeiten Bund, Länder und Gemeinden zusammen, um Maßnahmen zu ergreifen, die unsere Straßen sicherer machen. Jährlich stellt das BMV etwa 15 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen zur Verfügung. Diese Initiative ist ein starkes Zeichen, dass Verkehrssicherheit nicht nur eine Sache der Polizei ist, sondern uns alle betrifft.
Es ist wichtig, dass wir uns der Gefahren im Straßenverkehr bewusst sind und verantwortungsvoll handeln. Ob beim Autofahren, Radfahren oder zu Fuß – jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Also, Augen auf und Geschwindigkeit im Blick! Denn Sicherheit geht vor – und gerade in einer Stadt wie Berlin, wo das Verkehrsaufkommen hoch ist, sollten wir alle einen Gang zurückschalten.