Anime-Fieber im A10 Center: Smilytoys begeistert Fans mit neuem Pop-up-Store
Im A10 Center Wildau hat sich in den letzten Wochen etwas Aufregendes getan: Ein Pop-up-Store von Smilytoys hat seine Pforten geöffnet und zieht die Blicke der Anime- und Manga-Fans auf sich. Geschäftsführer Oliver Scholz ist voll des Lobes für den Standort. „Die Resonanz ist überwältigend“, sagt er, während er die Regale mit Figuren, Pokémon-Karten und Snack Bags bestückt. Für die Zielgruppe, die vor allem aus Teenagern und Erwachsenen besteht, sind Sammeln und Nostalgie die treibenden Kräfte beim Kauf. Hier findet man einfach alles, was das Herz begehrt!
Die Kunden strömen in den Laden, berichten von ihren Sammlungen und der Freude, die sie beim Stöbern empfinden. Die Atmosphäre ist lebhaft, und man spürt förmlich die Begeisterung in der Luft. Es wird gemunkelt, dass Gespräche über die Eröffnung einer festen Filiale bereits im Gange sind. Die Nachfrage in Brandenburg und Berlin ist groß, und die Center-Leitung hat sich bis Redaktionsschluss noch nicht geäußert. Vielleicht wird ja bald aus dem temporären Pop-up ein fester Bestandteil des A10 Centers?
Ein Zentrum für Anime und Manga
Smilytoys hat bereits seine Wurzeln im Stern-Center in Potsdam geschlagen und plant, noch weiter in die Markthalle einzudringen, mit neuen Filialen in Spandau. Der Bedarf an Shops, die sich auf Animes, Mangas und Pokémon spezialisieren, ist unübersehbar. Immer mehr Menschen entdecken die Welt der japanischen Animation und Comics für sich, was sich auch in den Verkaufszahlen widerspiegelt.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der globale Anime-Markt wird bis 2026 auf beeindruckende 55,7 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 sogar auf 114,4 Milliarden US-Dollar wachsen! Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 8,33 %. Streaming-Plattformen spielen dabei eine zentrale Rolle, da über 75 % des weltweiten Publikumsengagements auf sie entfallen. Wie erstaunlich, dass ein Medium, das einst als Nische galt, mittlerweile eine riesige Fangemeinde erreicht hat!
Die Herausforderungen der Branche
Doch nicht alles ist nur Sonnenschein. Anime-Studios kämpfen mit Vertriebsineffizienzen und erzielen weniger als 10 % der internationalen Einnahmen. Auch die aktuellen geopolitischen Herausforderungen, wie der Russland-Ukraine-Krieg, haben die Lieferketten beeinträchtigt und zu Produktionsverzögerungen geführt. Steigende Strompreise und Sanktionen in Russland belasten die Streaming-Strukturen und Merchandise-Einnahmen. Merkwürdige Zeiten!
Trotz dieser Herausforderungen zeigt sich die Branche resilient. Immer mehr Haushalte greifen über Online-Streaming-Plattformen auf Anime-Inhalte zu – über 70 % sind hier aktiv. Und die Beliebtheit von Anime-Kongressen außerhalb Japans ist förmlich explodiert, mit einem Anstieg der Besucherzahlen um 35 %. Es gibt also viele Gründe, optimistisch in die Zukunft zu blicken, auch wenn der Wettbewerb intensiv bleibt.
Ob die Pläne für eine feste Filiale im A10 Center Wildau tatsächlich Gestalt annehmen werden, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Anime- und Manga-Kultur ist hier, um zu bleiben und zu wachsen. Das Interesse und die Leidenschaft der Fans sind unübersehbar und sorgen für eine aufregende Zeit in der Welt der japanischen Popkultur.
