Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat nun einen weiteren Schritt in Richtung moderner Sicherheitskontrollen unternommen. Seit dem 26. Mai 2026 ist der „Runway“-Express-Check eingestellt – ein Service, der vielen Passagieren vor kurzem noch als Lösung gegen die lästigen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen erschien. Aber die Realität sieht anders aus: Geringe Nutzung des Services hat zu dieser Entscheidung geführt, und das ist nicht zu übersehen.
Der BER Runway wurde erst im August 2022 eingeführt, um den Reisenden das Leben zu erleichtern und lange Schlangen zu vermeiden. Doch wie es aussieht, war die Idee nicht ganz so goldrichtig. Laut den Betreibern haben neun von zehn Passagieren den Express-Check im letzten Monat gar nicht genutzt. Stattdessen haben sie sich für die neuen CT-Scanner entschieden, die jetzt in den Bereichen 1 und 5 des Terminal 1 installiert sind. Ein echter Fortschritt! Mit diesen modernen Geräten dürfen Passagiere bis zu zwei Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen, ohne dass sie ihre Laptops und Tablets auspacken müssen – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein!
Warum der Umstieg?
Die herkömmliche Röntgentechnik, die der BER Runway verwendete, konnte einfach nicht mit den neuen CT-Scannern mithalten. Diese bieten nicht nur eine schnellere und genauere Durchleuchtung, sondern auch einen deutlich höheren Komfort für die Passagiere. Oft sind Wartezeiten von weniger als 10 Minuten an den Kontrollspuren angegeben. Das ist ein echter Fortschritt im Vergleich zu den früheren Beschwerden über lange Warteschlangen, die nach der Eröffnung des Flughafens im Oktober 2020 weit verbreitet waren.
Man fragt sich, ob die Entscheidung, den Express-Check abzuschaffen, möglicherweise auch strategische Überlegungen in Bezug auf die Effizienz im Terminal widerspiegelt. Schließlich plant der BER, die Sicherheitskontrollen im Herbst mit den neuen CT-Scannern weiter auszubauen. Vielleicht wird der Runway irgendwann doch noch ein Revival erleben – wer weiß das schon?
Ein Blick über den Tellerrand
Ein Vergleich mit dem Flughafen Frankfurt zeigt, dass auch dort in die Zukunft investiert wird. Dort wurden kürzlich neun neue Sicherheitskontrollstellen mit der gleichen CT-Technik in Betrieb genommen. Diese Neuerungen sollen den Passagieren einen schnelleren und komfortableren Zugang zu den Abfluggates ermöglichen. Dr. Pierre Dominique Prümm von der Fraport AG betont, dass die Umsetzung in Rekordzeit gelungen ist. Und die Zahlen sprechen für sich: Der Durchsatz der neuen Kontrollstellen liegt etwa 30 Prozent höher als bei älteren Modellen ohne CT-Technik.
Mit diesen Entwicklungen wird das Reisen immer angenehmer. Passagiere profitieren von einem vereinfachten Ablauf an den Sicherheitskontrollen, da weniger Nachkontrollen erforderlich sind. Man könnte sagen, dass die neue Zeit des Reisens begonnen hat – und das ist ja mal eine positive Nachricht!