Heute, am 6. Mai 2026, ist es wieder soweit: Die Berliner Straßen sind Schauplatz neuer Geschwindigkeitsmessungen! An insgesamt acht Stellen wird fleißig geblitzt, und das ist für viele Autofahrer ein echter Nervenkitzel. So mancher mag sich jetzt fragen: Wo sind die Blitzer genau und wie schnell darf man eigentlich fahren? Na, da gibt’s ein paar interessante Infos, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Die Liste der Standorte, an denen die Geschwindigkeitskontrollen stattfinden, ist nicht in Stein gemeißelt. Sie kann sich im Laufe des Tages ändern. Aber hier sind die aktuellen Blitzer-Standorte, die am 6. Mai 2026 gemeldet wurden:

  • Forsthausallee (12437 Baumschulenweg, Treptow-Köpenick) – kein Tempolimit angegeben, gemeldet um 16:40 Uhr
  • Lausitzer Straße (10999 Kreuzberg, Luisenstadt, Friedrichshain-Kreuzberg) – Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 14:18 Uhr
  • Turmstraße (10559 Moabit, Westfälisches Viertel, Mitte) – Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 10:59 Uhr
  • Paulstraße (10557 Moabit, Mitte) – Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 09:54 Uhr
  • Melli-Beese-Ring (12529 Schönefeld, Kurzzeitparkplatz) – kein Tempolimit angegeben, gemeldet um 16:31 Uhr
  • Spandauer Damm (14052 Spandau) – Tempolimit 50 km/h, gemeldet um 16:17 Uhr
  • Sandhauser Straße (13503 Heiligensee, Reinickendorf) – Tempolimit 30 km/h, gemeldet um 15:10 Uhr
  • Saatwinkler Damm (13627 Charlottenburg-Nord, Charlottenburg-Wilmersdorf) – Tempolimit 50 km/h, gemeldet um 10:33 Uhr

Die Realität der Verkehrssicherheit

Interessanterweise wird die Notwendigkeit solcher Kontrollen von den Berliner Grünen vehement unterstützt. Sie fordern nicht nur eine Ausweitung der Geschwindigkeitsmessungen, sondern auch schärfere Sanktionen für die, die es mit dem Tempolimit nicht so genau nehmen. Antje Kapek, verkehrspolitische Sprecherin der Grünenfraktion, hebt hervor, dass auf vielen Straßen in Berlin regelmäßig Geschwindigkeitsüberschreitungen beobachtet werden. Eine polizeiliche Erhebung hat ergeben, dass im Schnitt 26 Prozent der Autofahrer sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten halten – ganz schön erschreckend, oder?

In 25 von 148 untersuchten Straßen war sogar jeder Zweite zu schnell unterwegs. Und das ist ein echter Aufreger! Während manch einer vielleicht denkt, die Kontrollen wären nicht so nötig, zeigen die verdeckten Messungen ein anderes Bild. Die Polizei hat zwar keine genauen Angaben zu den Geschwindigkeitsüberschreitungen gemacht, aber das spricht für sich selbst – da muss man einfach aufpassen, wo man hinfährt.

Technologie und Verkehrspolitik

Die Grünen haben außerdem angeregt, mehr digitale Überwachung in den Verkehr zu integrieren. Denn, seien wir mal ehrlich, die „unsichtbaren“ Messgeräte, die nur Überschreitungen über einer Toleranzschwelle von 5 km/h erfassen, scheinen nicht wirklich auszureichen. Kapek schlägt vor, dass es auch „sichtbare“ Blitzer braucht, um die Autofahrer zur Ordnung zu rufen. Feste Blitzer amortisieren sich laut ihrer Aussage bereits nach neun Monaten – das klingt doch nach einem soliden Plan!

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Doch trotz aller Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurden im Berliner Haushalt Mittel für 60 geplante Blitzer gestrichen. Das ist ein echter Rückschlag, während die Grünen einen Zuwachs von 100 Blitzern gefordert hatten. Auch die drakonischen Strafen in Finnland, wo man ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von nur 5 km/h mit harten Konsequenzen rechnen muss, stehen als Beispiel im Raum. Wer da überlegt, mal schneller zu fahren, könnte schnell ins Schwitzen kommen!

So viel zu den Blitzern in Berlin – passt auf euch auf, wenn ihr unterwegs seid! Die Straßen sind voller Überraschungen, und manchmal kann ein kurzer Blick auf die Geschwindigkeit viel Ärger sparen. Also, lieber etwas langsamer und sicherer fahren, oder?