Heute ist der 5.05.2026 und die Straßen in Leipzig werden mal wieder von mobilen Radarkontrollen gecheckt. Die Autofahrer sollten aufpassen, denn an gleich sechs verschiedenen Orten blitzen die Radaranlagen und das kann teuer werden! Die ersten Meldungen sind bereits eingegangen, und es ist höchste Zeit, die Geschwindigkeitslimits im Auge zu behalten. Schließlich ist nicht nur die Sicherheit auf den Straßen wichtig, sondern auch die eigene Geldbörse.
Schon um 06:36 Uhr heute Morgen wurde auf der A14 in Heiterblick eine Kontrolle festgestellt. Wer dachte, er könnte sich mit überhöhter Geschwindigkeit durchschummeln, sollte jetzt besser auf die Bremse treten. Weiter ging’s um 07:03 Uhr an der Rostocker Straße im Stadtteil Schönefeld-Ost, wo 50 km/h erlaubt sind. Und wenn du in der Grünau-Mitte auf der Lützner Straße unterwegs bist, halte dich an die 50 km/h, denn auch dort blitzt es ab 07:45 Uhr. Die mobile Radarkontrolle schläft nicht – um 08:03 Uhr wurde die Altenburger Straße in der Südvorstadt gesichtet, gefolgt vom Kickerlingsberg in Mitte-Nordwest um 08:40 Uhr. Am selben Tag um 07:57 Uhr blitzt auch die Limburgerstraße in Plagwitz. Die Positionen der Messstellen können sich jedoch im Tagesverlauf ändern oder neue Standorte hinzukommen.
Die Technik hinter den Blitzern
Wusstest du, dass Radarkontrollen in Deutschland schon seit 1959 existieren? Die Hauptaufgabe der Radarfalle ist es, Geschwindigkeitsverstöße festzustellen und somit auch die häufigste Unfallursache zu bekämpfen. Und das geht so: Die Radaranlagen nutzen den Doppler-Effekt zur Geschwindigkeitsmessung. Das bedeutet, sie senden elektromagnetische Wellen aus, die von Fahrzeugen zurückgeworfen werden. Die Geschwindigkeit wird berechnet und bei Überschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht – ein kleines Souvenir, das dir möglicherweise ein Bußgeld einbringt!
Mobile Radarkontrollen sind besonders praktisch, weil sie transportabel sind und für zeitlich begrenzte Einsätze genutzt werden können. Damit wird eine höhere Flexibilität erreicht. Aber auch die stationären Blitzer sind nicht zu vernachlässigen; rund 4.500 davon stehen in Deutschland bereit, um Temposünder auf frischer Tat zu ertappen. Und das Beste daran? Die Einnahmen aus Bußgeldern fließen oft in die kommunalen Haushalte – ein kleiner Anreiz für die Städte, die Kontrollen aufrechtzuerhalten.
Ein bisschen mehr Hintergrund
Die Diskussion über Geschwindigkeitsmessungen ist nicht neu. Auf den Radiosendern wird oft gewarnt, wenn Messungen gemeldet werden. Manche finden das gut, schließlich könnte es die Autofahrer dazu bringen, langsamer zu fahren. Andere sind skeptisch und glauben, dass dies nur punktuell wirkt. Lustigerweise gibt es auch kreative Methoden, um sich vor Blitzern zu schützen – wie das Aufhängen von CDs am Innenspiegel. Ob das wirklich funktioniert? Komischerweise sieht man viele Leute, die das ausprobieren, obwohl die Wirksamkeit eher fraglich ist.
In der heutigen Zeit sind die Messungen durch einen Messbeamten zu überwachen, denn ohne diesen ist eine Messung nicht verwertbar. Ein verwertbares Gutachten ist nötig, falls es zu einer rechtlichen Auseinandersetzung kommt. Das klingt alles ziemlich kompliziert, aber es zeigt, wie ernst die Sache genommen wird. Und vielleicht, nur vielleicht, fährt man ja auch einfach ein bisschen langsamer, wenn man an die ganzen Vorschriften denkt.