Akkordeon-Festival 2026: Ein Klangfeuerwerk in Potsdam
Am 16. Oktober 2026 geht es in Potsdam richtig zur Sache, denn das Jahr des Akkordeons steht an! Die künstlerische Leiterin des Theaterschiffes und der Akkordeonist Timofey Sattarov haben ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, das die Vielseitigkeit dieses faszinierenden Instruments ins Rampenlicht rückt. Und das nicht ohne Grund, denn das Akkordeon, oft liebevoll als „Schifferklavier“ oder „Quetschkommode“ bezeichnet, hat eine lange und aufregende Geschichte.
Was erwartet uns? Allein die Vorstellung herausragender Akkordeonisten und vielversprechender Nachwuchsmusiker ist ein Grund zur Vorfreude. Besonders ins Auge fällt die Accordina, ein eher selten gespieltes Instrument, das auf jeden Fall Aufmerksamkeit verdient. Das gesamte Programm wird von der „Stiftung am Grunewald“ gefördert und umfasst eine bunte Mischung aus Solokonzerten, einem Trio, einem Meisterkurs für Nachwuchsstudenten, und einem Konzert für Akkordeon und Orgel. Das große Finale wird mit vier Meisterakkordeonisten und einem Kontrabass aufwarten – das klingt nach einem musikalischen Feuerwerk!
Konzerttermine und junge Talente
Die Termine sind gesetzt: Am Freitag, den 16. Oktober, startet die Reihe mit „Accordinas Odyssey“ um 19:30 Uhr. Hier wird Timofey Sattarov die Accordina mit dem Klavier von Katarina Sattarov vereinen. Ein Abend voller Melodien, der hoffentlich das Herz eines jeden Musikliebhabers erwärmen wird. Am Samstag, dem 17. Oktober, geht es dann ab 17:00 Uhr mit „Young Art“ weiter – ein Nachwuchskonzert für Akkordeon und Orgel, bei dem die jüngsten Talente ihr Können zeigen. Mit gerade einmal zehn Jahren ist der jüngste Musiker Preisträger und wird sicher das Publikum verzaubern!
Und dann, am Sonntag, den 18. Oktober, heißt es „Vier Akkordeons und ein Kontrabass“ – das große Finale, das um 19:30 Uhr beginnt. Hier werden die Meisterakkordeonisten ihr Können unter Beweis stellen und sicher für einige Gänsehautmomente sorgen.
Das Akkordeon im Wandel der Zeit
Das Akkordeon hat sich seit seiner Patenterteilung im Jahr 1829 durch Cyrill Demian stark gewandelt. Es wird nicht nur auf großen Bühnen eingesetzt, sondern hat auch eine politische Geschichte, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen Besatzungszone. Professorin Claudia Buder von der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, die sechs Akkordeon-Studierende unterrichtet, beschreibt das Instrument als „atmendes Instrument“ – eine Einheit zwischen Spieler und Instrument, die es ermöglicht, Emotionen direkt zu transportieren.
Auf die Vielseitigkeit des Akkordeons hat auch die ehemalige Schülerin Susanne Stock hingewiesen, die das Instrument in experimenteller Musik verwendet. Sie sieht das Akkordeon als besonders geeignet für die Musik von Johann Sebastian Bach! Was für eine spannende Perspektive!
Die Feierlichkeiten rund um das Akkordeon als Instrument des Jahres 2026 versprechen nicht nur eine Vielzahl an Konzerten, sondern auch eine fortlaufende Entwicklung in der musikalischen Komposition. Also, haltet euch den Oktober frei und taucht ein in die wunderbare Welt des Akkordeons – das wird ein Spaß!
