Heute ist der 11.05.2026 und in Potsdam gibt es Neuigkeiten, die das Stadtleben ein wenig bunter machen. Seit Anfang Mai hat die Stadt gleich drei neue Schiedspersonen gewählt. Das ist nicht nur ein formeller Akt, sondern ein Schritt in die richtige Richtung, um Konflikte zu schlichten und verhärtete Fronten aufzubrechen. Romain Thiollier wird die Schiedsstelle Potsdam III vertreten, während Esther Bahn für die Schiedsstelle Potsdam V zuständig ist. Und die stellvertretende Schiedsperson, Renate Friedrich, wird ihr Bestes geben, um das Team zu unterstützen.
Diese neuen Gesichter bringen frischen Wind in ein System, das von ehrenamtlicher Arbeit und dem Willen zur Konfliktbeilegung geprägt ist. Matthias Neumann und Lothar Kühn sind seit über zehn Jahren aktiv, und die engagierte Erika Plümecke hat auch schon fünf Jahre auf dem Buckel. Man könnte sagen, sie sind die alten Hasen in diesem Spiel. Karl-Ludwig Böttcher hat nach seiner Amtszeit nun Platz für die Neuen gemacht. Aber das ist nicht nur ein Wechsel – es ist eine Chance, neue Ansätze und Perspektiven in die Schiedsstelle einzubringen.
Schiedspersonen im Einsatz
Die Wahl der Schiedspersonen erfolgt durch die Stadtverordnetenversammlung und sie sind für fünf Jahre im Amt. Ihr Ziel? Neutralität und das Streben nach außergerichtlichen Lösungen. Oft genug ist es so, dass Gespräche zwischen Konfliktparteien der Schlüssel zur Lösung sind. Ob Nachbarn, die sich über einen Zaun streiten, oder zwei Unternehmen, die in Wettbewerb zueinander stehen – die Schiedspersonen sind dafür geschult, Brücken zu bauen, ohne dabei Urteile zu fällen. Und das ist wichtig! Denn manchmal kann ein einfaches Gespräch Wunder wirken, wo Gerichte oft nur weitere Probleme schaffen.
Die neuen Schiedspersonen bringen frische Ideen mit. Dabei ist es spannend zu beobachten, wie sie die bereits bestehenden Teams unterstützen werden. Die Internetseite der Stadt bietet eine detaillierte Übersicht über den Ablauf der Verfahren, was für viele Bürger sicherlich eine wertvolle Informationsquelle darstellt. Wer weiß, vielleicht wird das eine oder andere Streitgespräch bald in einem harmonischen Miteinander enden!
Der Wert ehrenamtlicher Arbeit
Ehrenamtliche Arbeit hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. In Potsdam ist das nicht anders. Die Schiedspersonen sind nicht nur Vermittler, sie sind auch Teil eines größeren Ganzen, das Gemeinschaft und Zusammenhalt fördert. Es ist bemerkenswert, wie Menschen bereit sind, ihre Zeit und Energie in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen. Das verdient Respekt. In einer Welt, die oft hektisch und unübersichtlich erscheint, sind solche Initiativen ein Lichtblick. Es geht schließlich darum, das Miteinander zu fördern und Verständnis zu schaffen – ein Ziel, das jeder von uns unterstützen kann.
In Potsdam wird also nicht nur gewählt, sondern auch aktiv an der Verbesserung des Zusammenlebens gearbeitet. Und das ist doch eine schöne Nachricht, die uns alle ein bisschen optimistischer in die Zukunft blicken lässt. Wer braucht schon Gerichtssäle, wenn man auch einfach miteinander reden kann?