Heute ist der 12.05.2026 und wir werfen einen Blick auf die Entwicklungen im Industriepark Lausitz, der sich entlang der A13 erstreckt. Hier wird kräftig an neuen Industrieflächen gewerkelt, und das in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen. Bei einem Besuch des amtierenden Bürgermeisters von Schipkau, Klaus Prietzel, und seinem designierten Nachfolger, Thomas Nützsche, wurde die Unterstützung durch die BASF für diese Vorhaben erneut bekräftigt. Der Strukturwandel in der Region ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein echtes Anliegen – und die Nachfrage nach großflächigen, gut angebundenen Industriestandorten ist ungebrochen hoch.
Die BASF bietet in diesem Zusammenhang ein Rundum-Paket an: von Genehmigungen über die Energie- und Medienversorgung bis hin zur Abwasserentsorgung. Das klingt nach einer soliden Grundlage für Unternehmen, die sich hier ansiedeln möchten. Im letzten Jahr wurde bereits ein erster Schritt getan, indem der ehemalige Sonderlandeplatz Schwarzheide-Schipkau in ein Industriegebiet umgewandelt wurde. Das Engagement der BASF ermöglicht somit neue Arbeitsplätze und stärkt die Wertschöpfung in der Lausitz.
Gemeinsame Wege für die Zukunft
Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH, hat vor kurzem sein Interesse an der Entwicklung zusätzlicher Flächen entlang der A13 bekräftigt. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen wird intensiviert, und Klaus Prietzel hebt besonders die Vorteile der technischen Angebote und der vorhandenen Infrastruktur hervor. Thomas Nützsche wiederum sieht in der Kooperation große Chancen für die Region – eine enge Zusammenarbeit zwischen Schipkau und Schwarzheide ist für ihn unerlässlich.
Erstaunlicherweise gibt es noch viele andere Strukturwandel-Projekte in Südbrandenburg, die von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IMAG) Lausitz genehmigt wurden. Über 110 Millionen Euro stehen bereit, um fünf neue Projekte zu finanzieren. Hier wird kräftig in die Zukunft investiert! Diese Projekte umfassen unter anderem den Aufbau eines Wasserstofftransportnetzes und die Weiterentwicklung des Logistik- und Industriezentrum Forst. Es ist spannend zu sehen, wie sich all diese Initiativen zusammenfügen, um die Region weiter voranzubringen.
Ein Blick auf die Zahlen
Insgesamt hat die IMAG bisher 91 Strukturstärkungsprojekte bestätigt, und das ist erst der Anfang. Der Bund hat bis 2038 massive 3,612 Milliarden Euro für die Strukturentwicklung in der Lausitz zugesagt. Das sind riesige Summen, die darauf abzielen, die Region nachhaltig zu stärken. Das Lausitzprogramm 2038 ist nicht nur ein Papier, sondern ein konkreter Plan, der schon viele Schritte in die richtige Richtung eingeleitet hat.
Wenn man sich all diese Entwicklungen ansieht, wird klar: Die Lausitz hat das Potenzial, sich zu einem bedeutenden Industrie- und Innovationsstandort zu entwickeln. Die Synergien zwischen bestehenden Industrieflächen und dem neuen Industriepark sollen Investoren ein attraktives Gesamtangebot machen. Wer weiß, vielleicht ist die Lausitz bald ein Hotspot für Unternehmen und Fachkräfte aus ganz Deutschland – und darüber hinaus!
Es bleibt spannend, wie sich die Dinge hier entwickeln werden. Die Anzeichen stehen gut, dass wir in den kommenden Jahren Zeugen eines bemerkenswerten Wandels werden. Und wer weiß, vielleicht wird die Lausitz bald als Vorzeigeregion für innovative Industrieprojekte bekannt sein. Wir halten euch auf dem Laufenden!