Heute ist der 29.05.2026 und in Senftenberg hat sich etwas ganz Besonderes abgespielt. Über 450 Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums durften beim Projekttag „FEGmeetsSKN“ an den Sana Kliniken Niederlausitz aktiv werden. Ziel dieser Veranstaltung? Die Gesundheitsversorgung nicht nur aus Büchern, sondern hautnah zu erleben. Keine steifen Vorträge, sondern praktische Stationen, die zum Mitmachen einladen. Und das hat richtig Spaß gemacht!

Stell dir vor, du übst das Setzen chirurgischer Nähte oder versuchst, eine lebensechte Reanimation durchzuführen. Ja, das war möglich! Mit 23 verschiedenen Stationen, die allesamt darauf ausgelegt waren, das Gesundheitswesen greifbar zu machen, wurde den Schülern ein Einblick in die spannende Welt der Medizin geboten. Auch ein Blick in einen Rettungswagen und das Aufspüren von Fehlern im „Room of Error“ standen auf dem Programm. Ein echtes Abenteuer für die jungen Leute!

Ein starkes Team

Benjamin Seidemann, der Leiter der Unternehmenskommunikation, machte deutlich, wie wichtig die aktive Teilnahme der Schüler ist. Das Engagement der über 70 Mitarbeiter der Sana Kliniken, die an diesem Tag mit Rat und Tat zur Seite standen, zeigte, dass hier nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch echte Begeisterung für Berufe im Gesundheitswesen geweckt werden soll. Dr. Volkmar Hanisch, der ärztliche Direktor, betonte die soziale Verantwortung der Kliniken in der Region. Ein starkes Team, das zusammenarbeitet, um den Nachwuchs für die vielfältigen Möglichkeiten im Gesundheitsbereich zu begeistern.

Und das ist erst der Anfang! Die Sana Kliniken haben bereits die nächsten Projekttage für Berufsorientierung angesetzt – am 3. September und 12. November 2026 werden wieder bis zu 50 Plätze für interessierte Schulen angeboten. Es ist klar: Hier wird nicht nur geschaut, sondern aktiv mitgemacht!

Berufsorientierung im Gesundheitswesen

Die Bedeutung solcher Projekte kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einer Zeit, in der die Gesundheitsberufe zunehmend unter Druck stehen, ist es essenziell, junge Menschen für diese Bereiche zu gewinnen. Schließlich sind die Berufsbezeichnungen in Heilberufen geschützt und erfordern eine Approbation oder Erlaubnis. Wer in diesem Sektor arbeiten möchte, muss sich den strengen Auflagen stellen – das ist kein Zuckerschlecken!

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Aber keine Sorge, die Approbation wird auf Antrag erteilt und setzt den Nachweis über eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium sowie eine bestandene staatliche Prüfung voraus. Die Details dazu sind in den entsprechenden Approbationsordnungen geregelt. Es ist also ein klarer Weg, den die angehenden Fachkräfte zu gehen haben – und genau solche Projekttage sind der erste Schritt in die richtige Richtung.

Wenn man bedenkt, dass die EU-Richtlinie 2005/36/EG die Ausübung dieser Berufe in anderen Mitgliedstaaten erleichtert, wird deutlich, wie wichtig es ist, gut ausgebildete Fachkräfte zu haben. Die automatische Anerkennung für Abschlüsse von Ärzten, Zahnärzten, Apothekern und vielen anderen zeigt, dass hier ein großer Bedarf besteht.

Es bleibt spannend, wie sich die Gesundheitsberufe weiterentwickeln werden. Eines ist sicher: Die Sana Kliniken Niederlausitz setzen ein starkes Zeichen und zeigen, dass es sich lohnt, aktiv zu werden!