Wasser marsch oder Wasser stopp? Forst (Lausitz) steckt im Trinkwasser-Dilemma!
Heute ist der 22.06.2026 und in Forst (Lausitz) wird es am Dienstag, dem 23. Juni, eine kleine Überraschung geben! Das Trinkwasser wird in Teilen der Stadt abgestellt, und zwar von 8 bis 16 Uhr. Der Grund? Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Trinkwassernetz. Klingt nach einem ganz normalen Dienstag, oder? Aber für die Anwohner bedeutet das, sich rechtzeitig mit ausreichend Wasser einzudecken. Unter den betroffenen Straßen befinden sich die Ringstraße, die Lausitzer Straße und die Thüringer Straße. Ein kleiner Tipp: Wenn das Wasser nach der Wiederinbetriebnahme wieder fließt, sollte man darauf achten, dass es klar ist – sonst gibt’s unschöne Verfärbungen bei der Wäsche!
Die Stadtsprecherin Susanne Joel hat klargemacht, dass Trinkwasser für einen hygienisch einwandfreien Badebetrieb im städtischen Freibad unerlässlich ist. Das Freibad bleibt während der Wasserabschaltung geschlossen und öffnet erst wieder um 16 Uhr. Man könnte sagen, es ist ein bisschen wie beim Kochen – ohne Wasser geht nichts! Andreas Wendt von der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg, die für die Wartungsarbeiten verantwortlich ist, hat außerdem angemerkt, dass eine wichtige Armatur ausgetauscht wird. Diese Arbeiten sind aufgrund des geplanten Bauablaufs und notwendiger Genehmigungen auf diesen Termin gelegt worden.
Freibäder unter Druck
Die Freibadsaison 2025 hat begonnen, aber nicht alle Freibäder öffnen, und einige haben sogar eingeschränkte Öffnungszeiten – das ist die Realität, mit der viele Betreiber zu kämpfen haben. Der marode bauliche und technische Zustand vieler Freibäder ist ein echtes Problem. Laut einer Sanierungsumfrage der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) aus Oktober 2024 sind von 2.416 Freibädern in Deutschland, die im Schnitt 52 Jahre alt sind, jedes dritte in den nächsten fünf Jahren sanierungsbedürftig. Und das ist nicht alles – 56 Prozent der Betreiber sehen sich bei Modernisierungen mit Hindernissen konfrontiert, vor allem mit unzureichenden Fördermitteln. Ein Teufelskreis.
Ein Beispiel für gelungenes Management ist das Freibad Gehlenbeck in Lübbecke, das auf einen nachhaltigen Betrieb für 30 Jahre setzt. Innovative Konzepte und pflegeleichte Materialien sollen helfen, den Personaleinsatz zu reduzieren – super, oder? Auch das Freibad Griesheim hat mit einer Modernisierung im Jahr 2024 auf Barrierefreiheit gesetzt. Da werden neue Wasserattraktionen und Einstiegshilfen für ältere und körperlich eingeschränkte Besucher bereitgestellt. Ein Schritt in die richtige Richtung!
Herausforderungen und digitale Lösungen
Fachkräftemangel ist ein weiteres großes Thema. Bis Mai 2024 blieben 50 Prozent der offenen Stellen unbesetzt. Die Branche sieht sich also nicht nur mit baulichen, sondern auch mit personellen Herausforderungen konfrontiert. Ein Lichtblick sind digitale Lösungen wie KI-gestützte Videoüberwachung zur Unterstützung der Wasseraufsicht und neue Einlasskontroll- und Zahlungssysteme, die den Personalbedarf senken könnten. Vielleicht ist das der Weg in eine digitale Zukunft für die Freibäder? Aber auch hier gibt es bürokratische Hürden und lange Antragswege, die die Betreiber belasten.
Die Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zeigt, dass die Betreiber trotz der Schwierigkeiten einen vorsichtigen Optimismus für die Freibadsaison 2024 hegen. 89 Prozent der Betreiber erwarten, ähnlich viele oder sogar mehr Besucher als im Vorjahr zu haben. Das lässt hoffen! Dennoch bleibt der Zustand vieler Freibäder besorgniserregend: 16 Prozent sind frisch saniert, aber rund 35 Prozent müssen umfangreich saniert werden. Ein Anstieg, der uns alle zu denken geben sollte.
In Forst können die Bürger also gespannt auf die Entwicklungen blicken. Die geplanten Wartungsarbeiten sind ein notwendiger Schritt, um die Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern. Die Herausforderungen, mit denen die Freibäder konfrontiert sind, zeigen, wie wichtig es ist, innovative Konzepte zu entwickeln und die Infrastruktur zu optimieren – für eine erfrischende und sichere Badesaison in der Zukunft.
